Behandlungsmöglichkeiten
Kiefergelenksbehandlungen
Vor 25 Jahren war die Kiefergelenksbehandlung – egal ob vorbeugend oder therapierend – eher „exotisch“.
Noch heute gibt es in dem Katalog der Krankenkassen nur wenige Positionen, die sich darauf beziehen.
Trotzdem ist es unbestreitbar, dass die Problematik eher zunimmt. Einerseits sind Erkrankungen des Bewegungsapparats, die großen Einfluss auf die Kiefergelenksproblematik haben können, ein Problem, das 70% der Bevölkerung trifft.
Andererseits ist das heutige Leben von immer größerer Hektik geprägt, die sich als Ausgleich in nächtlichem Knirschen und/oder Pressen dokumentiert.
Auch Lebenskrisen werden oft in der Nacht „verdaut“; es heißt nicht von ungefähr: „da muss man die Zähne zusammenbeißen“.
Wenn dazu noch ein Biss kommt, der Muskulatur und Gelenk in eine unharmonische Position zwingt, schaukelt sich das System hoch, es kommt zu Verspannungen, Nackenschmerzen,
Spannungskopfschmerzen, überempfindlichen Zähnen, parodontalen Einbrüchen usw.
Häufig kann man mit einfachen Mitteln wie Entspannungsübungen, einer Schiene und/oder Physiotherapie das System wieder ins Lot bringen.
Manchmal jedoch sind die Schäden schon größer, die Beschwerden schlimmer und dadurch die Behandlung auch komplizierter und aufwändiger. Bei diesen schwierigen Fällen müssen oft mehrere Fachrichtungen bis hin zum Schmerztherapeuten und Psychotherapeuten zusamenarbeiten.
Unsere Erfahrung in den letzten 25 Jahren hat jedoch gezeigt, dass die meisten Fälle einfacher zu lösen sind.