Behandlungsmöglichkeiten
Parodontologie
Ein immer wichtiger werdendes Gebiet der Zahnheilkunde.Nur ein Zahn, der fest im Kieferknochen verankert ist, bleibt dauerhaft erhalten. Durch die Anstrengungen in der Prophylaxe, der Kariesprävention, aber auch durch das allgemein höhere erreichbare Lebensalter ist der Erhalt der Zähne immer länger möglich, aber auch nötig.
Eigentlich nimmt die Kariesgefahr ab dem 25. Lebensjahr ab und die Möglichkeiten der Zahnerhaltung und der Prothetik sind in den letzten 20 Jahren immer besser geworden. Die Gefahr einer parodontalen Erkrankung nimmt aber mit dem älter werden zu.
Früher wurde alles auf eine perfekte Putztechnik getrimmt, heute weiß man, dass auch andere Faktoren eine Rolle spielen. So hat sich die Parodontologie gewandelt, auch in der Therapie. Diese ist heute schonender und bedient sich medikamentöser Unterstützung. Es gibt auch bessere Techniken, verloren gegangenes Gewebe wieder zu regenerieren.
Die entscheidende Erkenntnis ist die, dass jeder ganz individuell auf Reize durch Bakterien, die nun mal in der Mundhöhle vorhanden sind, reagiert; und je nach dem sind unterschiedliche Maßnahmen erforderlich, das Biotop im Gleichgewicht zu halten.
Unbestritten ist die Putztechnik sehr wichtig, aber auch die Füllungen und der eventuelle Zahnersatz müssen hygienefreundlich sein, die Immunabwehr muss in einem sinnvollen Gleichgewicht sein und Allgemeinerkrankungen und Medikamente müssen in Betracht gezogen werden.
Für Patienten, die das Pech haben, ein höheres Risiko zu tragen, möglicherweise sogar genetisch bedingt, ist die eigene Mundhygiene und die Betreuung durch professionelle Prophylaxe der beste Schutz vor frühzeitigem Verlust.